Viele Unternehmen stehen vor der Frage, wie sie Daten und IT-Systeme korrekt klassifizieren und Risiken verlässlich bewerten können. Entscheidend ist die enge Zusammenarbeit zwischen IT, Fachbereichen und Informationssicherheit. Das Ziel ist eine einheitliche Vorgehensweise im Unternehmen zur Bestimmung von Schutzklassen (SK) und zur Berechnung von Unternehmensrisiken.
Der etablierte Ablauf
- Begriffsverständnis schaffen
IT erklärt Fachbereichen den Schutzklassen-Begriff – Grundlage für einheitliche Bewertung. - Vorbewertung durch Fachbereich
Fachbereich legt erste SK fest (ohne finalen Schadensbezug) – nur hier ist die fachliche Kritikalität bekannt. - Kritische Systeme beschreiben (ab SK ≥ 2)
IT ergänzt technische Perspektive: Benutzer, Berechtigungen, Komponenten, Abhängigkeiten, Schutzmaßnahmen. - Risikobewertung durchführen
Gemeinsame Analyse von:
• wirtschaftlichem Schaden
• Eintrittswahrscheinlichkeit
Ergebnis: finale SK auf Basis Schadenshöhe. - SLAs fachlich definieren
Fachbereich beschreibt Anforderungen ähnlich einem Lastenheft:
• MTD (Datenverlust)
• MTA (Ausfallzeit)
• BCM-Überlegungen für Notfälle - SLAs technisch garantieren
IT liefert passende Lösungen (Pflichtenheft) und zeigt Gap-Analyse zwischen Bedarf und Machbarkeit.
Warum sich der Aufwand lohnt:
Die monetäre Bewertung der Risiken schafft Entscheidungsgrundlagen für:
- Cyber-Versicherungen
- Budget- und Investitionsplanung
- Priorisierung von Sicherheitsmaßnahmen
- BCM- & Notfallstrategien
Typische Schäden bei Ausfall oder Cyberangriff
- Verlust von Unternehmenswert
- Umsatz- & Produktivitätsverluste
- zusätzlicher IT-Aufwand / externe Experten
- Hardware-Kosten
- DSGVO-Bußgelder
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